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auf dem weg



„As you start to walk on the way, the way appears“. (Rumi)

Da standen wir also. Wohnung verkauft, Job gekündigt und das neue Projekt kann nicht, wie geplant, jetzt umgesetzt werden.

Es folgten erstmal Enttäuschung, das Gefühl des Scheiterns, der Leere - das Gefühl einfach erschöpft zu sein. Und dann die Erkenntnis: Wenn der Plan nicht funktioniert, ändere den Plan, nicht das Ziel - und: in jeder Veränderung liegt eine Chance.

Es war und ist eine dieser Situationen, in denen uns das Leben eine Chance gibt uns selbst (wieder) näher zu kommen. Diese Situation hat etwas in uns „aufgebrochen“, etwas in Bewegung gesetzt. Sie war eine Art Türöffner für einen ganz persönlichen Transformations-Prozess… irgendwie hat es auf vielen Ebenen etwas angestoßen - auch ganz unabhängig vom Projekt. Diese Situation hat uns eingeladen unsere Wünsche, Ziele, Bedürfnisse nochmals ganz neu und offen anzuschauen. Es brachte Muster und Konditionierungen hervor, die sich davor versteckt hatten und erinnerte uns daran, dass das Leben in Bewegung ist und kein Plan der Welt für unsere Sicherheit und unseren Frieden verantwortlich ist.


Und wie bei vielen Veränderungsprozessen war da zunächst dieser innere Kampf, das Festhalten, das „nicht-wahrhaben-wollen“, Wut, Trauer und Abwehr.

Und dann: Akzeptanz - die Realität ehrlich anzuschauen und anzunehmen, so wie sie gerade ist. Und diese nagenden Gedanken von „es hätte doch so sein sollen“ weiterziehen zu lassen. Gleichzeitig Gefühle anzunehmen und auszudrücken. Ins Vertrauen und in die Neugierde einzutauchen, den entstehenden neuen Raum als Chance zu begreifen. Dem Leben offen zu begegnen und neue Möglichkeiten, Begegnungen einzuladen und zuzulassen.


Und dabei entdeckten wir, dass wir Vieles in unserer Vision genau so beibehalten möchten, weil wir überzeugt sind und es einfach stimmig ist und an anderer Stelle sahen wir ganz neue Optionen…

Was vor über 10 Jahren mit der Idee eines kleinen Retreat-Centers begann, wuchs zu einem Projekt, das wir mit unseren Ideen und unserer ganzen Leidenschaft füllten und dabei haben wir eines „übersehen“: Das Projekt wuchs, nicht aber unser Team. Ein Projekt in der visualisierten Dimension lebt von der Vielfalt der Ideen und der Menschen, die dieses gestalten und umsetzen.

Und so sind wir nun auf dem Weg, den wir gemeinsam mit weiteren Menschen gehen möchten. Menschen, die mitgestalten, mitarbeiten. Menschen, die Lust haben ein wenig abseits der Norm zu schwimmen und mit uns das Erdelement ins Leben zu rufen.


Einen Ort, der Lebens-, Auszeit- und Kreativraum sein darf. Ein Entfaltungsraum für Mensch und Natur. Ein Ort, der uns daran erinnert, dass wir auf dieser Erde sind, um zu leben, uns zu erfahren, unser Potential zu erforschen und auszuschöpfen. Ein Ort an dem wir zur Ruhe kommen können, innehalten - um in uns hineinzuspüren und hineinzuhören. Ein Ort, an dem wir die Hände in die Erde graben und den Duft des Waldes einatmen. Ein Ort, an dem wir Beeren sammeln, die wir einfach nur naschen oder in einen himmlischen Crumble packen (und backen:) Ein Ort, der uns den Raum gibt, uns selbst (wieder) näher zu kommen. Egal ob bei einem Essen in der Jausenstation, einem Workshop im Garten, einem Green-Festival oder einem Auszeit-Urlaub.

Ein Ort, der uns inspiriert und sowohl uns, als auch unser Leben, einfach bunter, magischer und mutiger macht.


Ganz konkret ist unser Ziel weiterhin der Erwerb eines Hofes in (Ober)-Österreich, um unsere Vision dort zu verwirklichen.

Ach, und wenn ich diese Zeilen schreibe, keimt eine tiefe Zuversicht auf. Das Wissen, dass wir auf dem Weg sind und dass es ein ganz wundervoller Weg ist. Und wir sind gespannt auf die nächsten Schritte und die Begegnungen & Möglichkeiten, die daraus entstehen und freuen uns schon jetzt auf die Zeit am Hof mit euch!

loveandbeloved <3

Mehr Infos zum Projekt findet ihr unter www.erdelement.at.

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